Ernährung in der Osteopathie

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Unsere allgemeinen Ernährungsempfehlungen beziehen sich auf die physiologischen Reaktionen des Körpers bei Aufnahme:

Diese allgemeinen Ernährungsregeln (Spezielle Ernährungsregeln gelten bei bestimmten Erkrankungen. Hier helfen wir Ihnen gemeinsam mit anderen Ernährungsberatern und Ärzten gerne weiter.) gelten auch und besonders für Mütter, die Stillen, da sich die Ernährung der Mutter über die Muttermilch natürlich auf den Säugling auswirkt (Wegen der Toxoplasmose-Gefahr (externer Link) sind rohes Fleisch, roher Fisch sowie Honig zu vermeiden)!

Extreme, Gifte, Drogen, Rauschmittel, Genußmittel sowie Veränderungen durch Farbstoffe, Ersatzstoffe, Konservierungsstoffe, Nanopartikel und Mikroplastik sind dabei generell zu vermeiden und der Ausgewogenheit (Bei einer Ausgewogenheit erhält man ausreichend Vitamine, Mineralien, Spurenelemete und sekundäre Pflanzenstoffe) vorzuziehen.

Hierbei ist es ratsam dem Körper ausreichend Zeit zur täglichen „Darmreinigung“ zu geben, die durch das Spülen mit Wasser nach längerer Zeit ohne Nahrung und gesüßten Getränken automatisch stattfindet und oft als „Gluggern“ sich äußert. Die Empfehlung von 5 Mahlzeiten am Tag ist veraltet und geht hin zu 2 bis 3 Mahlzeiten am Tag. Wer seine Verdauung beruhigen möchte, sollte ca. 14 Stunden ohne Mahlzeit auskommen und dann nur 2 Mal speisen (ohne Zwischenmahlzeit). Das hilft zudem Bauchfett mit seinen entzündungsfördernden Botenstoffen zu reduzieren. Zudem fördert tägliches Ausdauertraining von ca. 30 Minuten erstens diese beschriebenen Prozesse und sorgt zweits in den Muskelzellen zum Abbau der Aminosäure Kynurenin, die beim Stress gebildet wird und die Hirnfunktion schädigt sowie Auslöser psychischer Erkrankungen und Depressionen sein kann.

– So ist das Molekül der Kuhmilch und auch der weiteren Milchprodukte (auch Joghurt und Weichkäse – Hartkäse und Butter ist aufgrund der Fermentierung [s.u.] besser bekömmlich) oft zu groß für die menschliche Verdauung (ob Mandelmilch, Hafermich, Ziegenmilch, Kokomilch, Reismilch besser für Sie ist, gilt es individuell zu testen – sprechen Sie uns an!) sodass es zu Gärungen und Blähungen kommt. Der hohe Phospahtgehalt der Kuhmilch sorgt aufgrund der Diffusion (externer Link) für eine Entkalzififzierung des menschlichen Körpers. Zudem befinden sich in dieser Milch keine lebenden Stoffe mehr, da sie pasteurisiert (externer Link) ist. Milchprodukte erzeugen durch ihre schwerverdauliche Form Gährungen, die den Darm aufblähen und sorgen so für eine Vordehnung der Darmwand-Muskulatur, die sich als Dehnreflex in einer Kontraktion (Zusammenziehen) löst. Das wiederum fördert die Perstaltik. Die natürliche Form der Persiataltik (Nervenimpulse und Anregung durch die Zwerchfellatmung) reduzieren sich bei starker Gärung und drücken so das Zwerchfell hoch (und können sogar das Herz irritieren!). Diese ständige Darmwanddehnung führt zum Aufreißen der Darmschleimhaut und so zum löchrigen Darm, dem leaky-gut (externer Link) und anderen Verdauungsstörungen (siehe unten unter Gluten). Pränahrung & Folgemilch sollte daher auf Basis von Ziegenmilch z.B. von Bambinchen (externer Link) sein.

– Da die Verdauungsperistaltik ab ungefähr 18/19 Uhr Ihre Arbeit einstellt um zu Ruhen, ist spätes Abendessen generell zu vermeiden und für den Hunger auf eine Kleinigkeit wie zum Beispiel eine Suppe zurück zu greifen. Wichtig ist, dass ein Abendessen keine Blutzuckerspitzen aufweist um den Insulinanstieg zu vermeiden, also aus gesunden Zuckern besteht (siehe unten Thema Zucker). So ist ausreichend Energie für den Körper vorhanden um den Körper und das Gehirn über Nacht ausreichend zu versorgen (Abspeichern von Lerninhalten findet vor allem Nachts statt.) Unser Körper unterliegt einem Biorhythmus (externer Link), der bedingt individuell ist und sich dem Schichtdienst und der Zeitverschiebung nach ungefähr 5 bis 7 Tagen anpasst. Diese innere Uhr, oder auch Organuhr (externer Link) ist wichtig, um eine Optimierung der verschiedenen Funktionssysteme zu gewährleisten. So muss beispielsweise die Leber Nachts (zwischen 01.00 und 03.00 Uhr) gut durchblutet sein, um der Entgiftungfunktion nachzukommen. Regelmäßig zu dieser Uhrzeit Schlafen zu gehen, stört diesen Prozess und entsprechende Symptome (z.B. Kopfschmerzen) stellen sich ein. Insofern ist eine Schlafanalyse ohne Ernährungsanalyse und der körperlichen Gegenbenheiten wenig sinnvoll. Erst im Anschluß daran sollte man sich um die Gegebenheiten, Bett und Elektrosmok sowie Blaulicht (Fernseh- & Mobiltelefonkonsum) kümmern. Da die Anfälligkeit für diese Dinge natürlich steigt, wenn der Körper nicht ausreichend Regenerationsfähig ist!

Zuviel (Man sollte idelaer Weise das Obst essen, was zur aktuellen Jahreszeit an dem aktuellen Aufenthaltsort wächst. Als Menge reichen hier 2-3 Obstmahlzeiten pro Woche.) Frisches Obst und rohes Gemüse (gedünstetes Gemüse, ist mit etwas Fett zugeführt, die effektivste Art Vitamine aufzunehmen) führt zu vermehrten Gärungen und belastet die Verdauung wie Kuhmilch! Fruchtzuckerabbau findet über die Leber statt und wird u.a. zu Lactose (Milchzucker) und Harnsäure (verantwortlich für Gicht und Nierensteine wie zu viel Fleichkonsum) abgebaut. Aus diesem Grunde sollten Vitamine auch mehrheitlich fettlöslich über andere Produkte (wie Fisch) aufgenommen werden. Ein starker Fructosekonsum führt ebenso wie ein starker Konsum von industriellem Haushaltszucker zu einer nichtalkoholischen Verfettung der Leber. Als Fructoseersatz für Intoleranzen bietet sich Trehalose an.

Beeren lassen im Gegensatz zu den meisten Obstsorten den Blutzuckerspiegel langsam ansteigen und besitzen zudem viele Antioxidantien (externer Link) und schützen so vor freien Radikalen (externer Link). Bei Beeren wie Erdeeren, roten Johannisbeeren und Himbeeren ist der Fructosegehalt (externer Link) sogar sehr gering und bei Intoleranzen geeignet.

Industriellen Haushaltszucker sollten Sie in der Nahrung minimieren (Karies, Eiweißverklebung von IGG/IGA sowie DNA, Insulinresistenz/Diabetes, Demenz, etc.) und durch positive Zucker ersetzen: Galaktose, Inulin, Isomaltulose, Ribose, Tagatose, Trehalose. Diese Zucker kurbeln die Fettverdauung an, Schützen vor Karies (Tagatose ist z.B. in der Muttermilch enthalten) und lässt die Blutzuckerspitzen wenige stark ausprägen (Hier empfiehlt sich beispielsweise roter Reis oder auch Nudeln aus Konjakmehl, Kichererbsen, Bohnen oder Linsen. Bei den Nachtschattengewächsen Kartoffeln ist es sinnvoll sie zu erhitzen um den Fraßschutz Solanin zu entgiften und sie dann abkühlen zu lassen, sodass die Kohlenhydrate weniger schnell verdaulich sind und dann neu zu erhitzen. So steigt der Blutzuckerspiegel deutlich langsamer!), was bei Insulinresistenz (u.a. Ursache für Hormonstörungen) wichtig ist. Zudem bleiben Eiweißverklebungen aus, was die Blutgefäße und das Bindegewebe elastisch hält. Inulin (ist auch in Muttermilch enthalten) wirkt stark präbiotisch und fördert so die Darmbesiedlung mit positiven Darmbakterien und kämpft gegen negative Darmbakterien (Mikrobiom, s.u.).

Kohlensäurehaltige Getränke sind aufgrund von Aufblähung im Oberbauch zu reduzieren, genauso wie ein starker Konsum von Hülsenfrüchten und Zwiebeln. Ansonsten Trinken Sie viel stilles Wasser, ungesüßte Tees (keinen schwarzen Tee wegen des Teins, welches den Koffein im Kaffee verwandt ist und gefäßschädigend wirkt). Meiden Fruchtsäfte, Konzentrate (siehe Zucker & Fructose) sowie Alkohol und Milchprodukte.

Gluten als „Klebeeiweiß“ aus Getreide (auch in Kuchen, Gebäck, Nudel, usw.) schützt die Pflanze vor Fressfeinden. Urgetreidesorten wie Emmer, Einkorn und Dinkel schützen ihre Samen mechanisch durch Spelz und beinhalten demzufolge weniger Gluten. Da Gluten allerdings klebt, bieten sich die jüngeren Getreide (Weizen, Roggen, Hafer, usw.) zum Backen besser an. Da der Mensch erst vor 10.000 Jahren anfing dieses Getreide zu essen, ist die Verdauung daran noch nicht/nur bedingt angepasst. Die resultierende Verklebung im Darm führt zu mangelnder Aufnahmefähigkeit der Darmschleimhaut von colitis ulcerosa (externer Link) bis hin zur Divertikulitis (externer Link) und dem löchrigen Darm, dem sogenannten Leaky-gut (externer Link). Einige wissenschaftliche Untersuchungen deuten darauf hin, dass Gluten auch eine Ursache haben kann. Glutenfreie Alternativen sind Mandelmehl, Kokosmehl, Konjakmehl (Glukomannan) wie z.B. in Glasnudeln. Diese besitzen zusätzlich einen gerningen Glykämischen Index (externer Link) als die Glutenfreien Mehle aus Buchweizen, Quinoa und Amarant, was den Blutzuckerspiegel weniger stark ansteigen lässt. Wichtig sind zudem die Ballaststoffe, die die Energiedichte reduzieren und das Sättigungsgefühl fördern. Resistente Dextrine (Dextrine entstehen z.B. als Geschmacksträger durch Wasserentzug bei Gebäck und in Mehlschitzen als Krustenbildung) sind wasserlösliche Ballaststoffe und helfen so z.B. beim Abnehmen.

Fleisch sollte aufgrund der Massentierhaltung und der damit verbundenen starken Medikamentangabe, Weideplätze und Getreideverschwendung, nur von ausgewählten Höfen und Schlachterein bezogen werden. Diese verabrechten Medikamente haben negative Auswirkungen auf den menschlichen Körper. Zudem ist wegen des oft höheren Fettgehaltes langsamer verdaulich und somit eher im Mittag zu konsumieren. Die in Fleisch und Innereine enthaltenen Purine (externer Link) sind in hoher Konzentration Nierenstein bildent und somit im maßen zu konsumieren. In diesem Zusammenhang ist wichtig zu erwähnen, dass Cholesterin (externer Link) ein körpereigener Stoff ist, den unsere Zellen aus Baustoff verwenden und z.B. Hormonen als Grundlage dient. Eine Senkung fördert wissenschaftlichen Studien zufolge Krebs und Demenz. Für den Herzinfarkt ist u.a. die Ummantelung des Cholsterin mit Einfachzucker verantwortlich und nicht der hohe Anteil an Cholesterin somit sind auch Eier mit dem qualitativ höchstem Eiweiß zu empfehlen.

– Ein ausgewogener Anteil an Omega-3-Festtsäuren zu Omega-6-Fettsäuren ist für die Zellelastizität (Denken Sie einmal an die Kaltwasserfische, die in den kalten Bächen sich bewegen können ohne zu erfrieren!) wichtig. Daher ist ein regelmäßiger Konsum von Fisch (tendenziell eher Kaltwasserfisch) zu empfehlen. Die für den Menschen wichtigsten Omega-3-Fettsäuren sind die Docosahexaensäure (DHA) und die Eicosapentaensäure (EPA). Diese zwei Fettsäuren sind nur im Fisch und in sonst keinem anderen Nahrungsmittel enthalten und tragen zu einer normalen Herzfunktion bei, DHA zudem zur Erhaltung der normalen Hirnfunktion und der Sehkraft. Omega-3-Fettsäuren hemmen Entzündungsprozesse und sind in den Ölen aus Raps- Wallnuss- und Leinöl (auch Hanföl, Periallöl, Soja) vermehrt zu finden. Zudem sind sie auch in Rosenkohl, Spinat, Bohnen, Avocado, Chia-Samen, Leinsamen, Walnüsse und Mandeln zu finden. Ist der Anteil an Omega-6-Fettsäuren höher (Distelöl, Sonnenblumenöl) als der Anteil der Omeag-3-Fettsäuren, werden Entzündungen gefördert (z.B. Arthrose).

– Bakterielle Gärung ist natürlich und förderlich für unser Darm-Mikrobiom. Der Aufbau unserer Darmflora (externer Link) wird durch fermentierte (externer Link) Produkte (Sauerkraut, Sauerteig, Misosuppe, Saure Gurken, natürlichem Kefirpilz, usw.) die gerne auch eingeweckt oder eingekocht (externer Link) werden, stark gefördert, da sich die Besiedlung dieser positiven Bakterien immer der Ernährungssituation anpasst. Einseitige Ernährung sorgt für eine Monokultur. Vielseitige Ernährung sorgt für eine Mischkultur, die auch in bakteriellen Krankheitsfällen eher und einfacher mit einer Immunantwort ragiert. Ein gesunder Darm ist die Basis für ein gutes Immunsystem!

Da die Ernährung einen großen Einfluß auf unseren Körper hat, ist für die ganzheitliche Betrachtungsweise dieser Einfluß sehr wichtig und somit Bestandteil jeder Behandlung. Besuchen SIe auch gerne unseren jährlichen Ernährungsvortrag.

Für mehr Informationen (alle Links sind extern):

Das Buch Ernährung in der Osteopathie können Sie hier bestellen: http://www.medotrain.de/verlag/

Beitrag über Aspartam
Beitrag über Gifte in der Nahrung
Beitrag über Milch in der Ärztezeitung
Beitrag zur veganen Ernährung
Buchempfehlung: „Milch besser nicht.“ (Ein kritisches Lesebuch)
Cortisolreduktion (wissenschaftliche Sudie) mittels Pflanzen (Rosenwurz und Magnolia sowie Phellodendron amurense)
Cortisol Reduktion durch Relora
Fermentierte Lebensmittel
Fermentierung (Worlds of food)
Harnsäuresenkung natürlich mit Kirschextrakt
Fit mit Zucker (GU-Buch von Johannes F. Coy)
Informationen über Cholesterin aus der Arte-Mediathek
Information zum Leaky-gut-Syndrom
Leberbehandlung mit Mariendistel
Leber-Gallenreinigung
Maunawai – Wasserfilter
Medacetum (Mediline – Bionomerhaltung im Darm)
Milch verursacht Krankheiten (wissenschaftliche Belege)
Milch-Studie der Harvard-University
Muttermilch-Studie der Harvard-University (Was wird über die Muttermilch übertragen?!)
Prä-Nahrung ohne Kuhmilch (Auf Ziegenmilchbasis)
Zucker: Buchempfehlung „Voll verzuckert“
Zuckfalle (ZDF Beitrag Prof. Lesch)
Zum Nachdenken: Interview mit dem Philosophen David-Richard Precht über Ernährung

Wichtige Tests:
Fructosamin = Blutzuckergedächtnis (nüchtern < 285 µmol/l)
Glukosetest = Blutzucker (nüchtern <125 mg/dl)
HbA1C-Wert = Langzeitzuckertest (3 Monate) über Hämoblobinverklebung (<48 mmol/ml)
Zöliakie Antikörpertest = Transglutaminase (Anti-TG) und Endomysium (EmA)

Erhalt von gesunden Produkten (externe Links):
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Resistentes Dextrin: Amazon
Inulin: Reformhaus
Isomaltulose: Amazon
Mandelmehl: DM
Kokosmehl: DM
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Ribose: Amazon
Tagatose: Diashop
Trehalose: apo-rot
Ziegenmilch als Pränahrung: Bambinchen