osteopathische Telatherapie & Neurofunktionelle Integration

Was ist osteopathische Telatherapie?
Die osteopathische Telatherapie ist eine Mischung aus Osteopathie und Physiotherapie sowie Manueller Therapie. Sie vereint zudem das Wissen aus den Bereichen Schmerztherapie, allen Fascientherapie-Konzepten, Yoga, Thaimassage, Pilates, Feldenkrais, Spiraldynamik, Sporttherapie, Sportphysiotherapie, Taping, Kinesiotaping, Flossing, Akupunktmassage, Schulung der Aktivitäten des täglichen Lebens (ADL) und Verbesserung des ergonomischen Verhaltens (am Arbeitsplatz, beim Schlafen, beim Sport). Die osteopathische Telatherapie ist einzigartig und extra entwickelt worden um die Osteopathie optimal zu ergänzen. Diese neue Therapieform ist effektiver als die herkömmliche Physiotherapie und Manuelle Therapie, weil Sie dort anfängt, wo die herkömmlichen Therapien ihre Grenzen haben!

Verbindung von Gewebe und Nerven als Teil der holistischen Osteopathie:
Um die Sensorik mit der Motorik sinnvoll zu verbinden, muss man die hohe Sensitivität des Nervensystems verstehen. PhD Chang Ha Suh, Experte für Biomechanik der Wirbelsäule an der Universität von Colorado, veröffentlichte folgende Aussage: „…Subluxationen am Wirbel führen durch die Verursachung einer strukturellen Fehlfunktion der Wirbelsäule und durch Nervenstörungen zu grundlegenden Veränderungen im gesunden Körper. Das Gewicht einer Münze auf einem Rückenmarksnerv reduziert die Nervenimpulsübertragung um bis zu 60%.” Somit nutzen wir die osteopathische Telatherapie als Ergänzung zum Gleichgewichtstraining um dann ein neues Haltungs- und Bewegungsmuster neurofunktional dieses zu integrieren.

Was ist neurofunktionelle Integration?
Das Nervensystem (externer Link: zur Einführung in die Neuroanatomie) koordiniert alle Funktionen im Körper. Jedes Symptom kann somit Folge einer gestörten Funktion des Nervensystem sein. Durch neurofunktionelle Testung der Körpersysteme kann man eine Fehlschaltung im „Schaltkreis“ finden.  Nähere Erklärungen finden Sie in diesen externen Links von Dr. med. Philip Eckhardt dem Gründer der Neurolog-Akademie:

Allgemeine Hintergründe
Neurofunktionelle Integration
Spezielle Hintergründe

Durch manuelle Reize an bestimmten Körperpunkten wird dann die Stabilität der Funktion wieder hergestellt und überprüft. Das Gehirn kann dann die Funktionen wieder eigenständig regulieren. Siehe auch das Gehirn als 3-D-Animation in diesem externen Link: Das Gehirn

Das Zusammenspiel der verschiedenen Körpersysteme wird somit verbessert.

Ziele:
1. Konservierung der osteopathischen Behandlung: Die Behandlungstermine der Osteopathie können somit in größeren Abständen erfolgen.
2. Effektivitätssteigerung: Die osteopathische Behandlung erhält weitere kleine Trainingsreize, die nach dem Trainingsgesetz der Superkompensation das Behandlungsergebnis verbessern können.
3. Prävention: Durch individuel-spezifische Übungen als Programm wird die Rezidivgefahr entscheidend verringert.
4. Hilfe zur Selbstregulation der neuronalen Muster (Bewegung).

Häufigkeit:
Akut: 2 mal pro Woche
Subakut: 1 mal pro Woche bis 1 mal im Monat
Präventiv: 1 mal im Monat bis 1 mal im Quartal

Abrechnung:
Da die osteopathische Telatherapie & neurofunktionelle Integration ein Teil der Osteopathie sind, gelten zur Durchführung und Abrechnung die gleichen juristischen Bedingungen.
Die Behandlungspreise der osteopathischen Telatherapie werden analog zur GebüH ermittelt (siehe Preisliste GVT). NFI wird im Rahmen der Osteopathie gemäß GebüH bzw. GVO abgerechnet.