Behandlungen

Osteopathie ist rechtlich nicht klar und einheitlich definiert. Daher führen wir die osteopathische Arbeit als Physiotherapeuten (sect. HP Physiotherapie) und Heilpraktiker ausschließlich im Rahmen der aktuellen Rechtssprechung durch und verzichten auf Indikationshinweise, da es laut diesem Urteil untersagt ist: OLG Düsseldorf I-20 U 236 13 v. 08.09.2015!

Die Behandlung findet unter ganzheitlicher Betrachtung grundsätzlich in ruhiger, entspannter und privater Atmosphäre statt. Es wird zwar stündlich terminiert, aber eine Behandlung dauert solange, wie Ihr Körper für diese Interventionen braucht.

Nach einer intensiven Befragung (Anamnese) wird ein körperlicher Befund durchgeführt. Die festgestellten Dysfunktionen werden behandelt. Wobei die erste Behandlung dazu dient, herauszufinden, wie Ihr Körper auf eine osteopathische Intervention reagiert. Die Reaktionen, die selten auftreten können, sind uns beim zweiten Termin mitzuteilen, damit wir uns auf Sie besser einstellen können. In diesem Zusammenhang ist der Osteopath eine Art Dolmetscher, der die Sprache des Körpers übersetzt und ihm die passenden Antworten in seiner Sprache gibt. Somit ist der Osteopath auch kein Heiler sondern er regt den Körper mit seinen Selbstregulierungskräften (siehe auch Biodynamik) so an, das er mit der Situation alleine klar kommen kann. Abstände über eventuelle Folgetermine richten sich somit nach der Art Ihrer Reaktionen und werden am Ende der aktuellen Behandlung besprochen.
Zum Abschluss der Behandlung wird Ihnen der Zusammenhang Ihrer Dysfunktionen erläutert, sodass Sie das verstehen.

Grundlegendes zur ganzheitlichen Betrachtung in unserer Praxis:

Auf dem Weg zur Gesundheit muss man bereit sein, dass abzulegen, was einen Krank gemacht hat.
Der Osteopath hilft dabei die Ursache der Beschwerden zu finden und einen Weg aufzuzeigen, nachhaltig aus diesem krankmachenden Kreislauf auszubrechen.
Die osteopathische Behandlung wird durch die osteopathische Telatherapie ergänzt um schneller und effektiver ans Ziel zu gelangen.
Die neurofunktionelle Integration (NFI) sorgt für eine Verbesserung der Integration in den neuronalen „Schaltkreislauf“.
Die Regulierung der verschiedenen Körpersysteme wird so nachhaltig beeinflusst.

Was erwartet Sie bei uns:

  1. Der ganzheitliche Aspekt jedes Einzelnen, für den wir aufgrund des QM`s wirklich Zeit haben.
  2. Integrierte, kostenlose Video-Bewegungsanalyse für Musiker und Sportler.
  3. Zusätzliche Schlafberatung.
  4. Individuelles Übungsprogramm zur Unterstützung Ihrer Kieferbehandlung.
  5. Zusätzliche Hilfe durch konservierende Gewebebehandlungen und Übungsprogramm sowie neurofunktionelle Integration um die neuronelle Selbstregulation anzuregen.
  6. Hilfe durch unseren Therapiehund.
  7. Die einmalige Erfahrung durch die Delphintherapie.
  8. Säuglings- und Kleinkindbehandlung (Säuglingsosteopathie)
    1. Säuglinge können von uns kostenlos behandelt werden. Lesen Sie mehr: HIER!
    2. Wir haben eine geschützte Stillecke mit Stillkissen.
    3. Wir haben einen Kinderwagen-Parkplatz im Wartebereich.
    4. Wir haben einen Wickeltisch und Windeleimer im Patienten-WC.
    5. Kostenlose Parkplätze vor dem Gebäude.
  9. Hilfe bei Erstattungsproblemen.
  10. Notfalltermine und einfache Terminvereinbarung (zur Zeit noch nicht möglich).

Anmeldung:

Damit wir uns voll auf Ihr Anliegen konzentrieren können, wird das organisatorische vor dem Behandlungsbeginn geklärt. Lesen Sie bitte hierzu die Behandlungsbedingungen (AGB) 2018.1 und nutzen Sie das Beschwerdetagebuch zur Dokumentation Ihrer Symptome. Zur Erstbehandlung ist ein gültiger Personalausweis mitzubringen. Den Termin vereinbaren Sie online (ab Oktober) oder per Mail. Dieser Termin muss innerhalb von 24 Stunden per Mail bestätigt werden. Geschieht das nicht, wird der Terminaus dem Plan genommen und anderen Patienten zur Verfügung gestellt.

Abrechnung: Abgerechnet wird die erbrachte Leistung nach GVO Analog GOAE (Gebührenverzeichnis für Osteopathie) für Selbstzahler und nach GebüH (Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker) als GebüH analog GOÄ für Patienten die privat krankenversichert sind. Die osteopathische Telatherpie als Teil der Osteopathie wird generell als Analogabrechnung zur GebüH als GVT (Gebührenverzeichnis für osteopathische Telatherapie) abgerechnet. Die rechtlichen Grundlagen der Abrechnung finden Sie HIER!(externer Link)

Preis: Die Preishöhe richtet sich nach der Diagnose und daraufhin erbrachter Therapie in Abhängigkeit von Ihrem Versicherungstarif und liegt zwischen 100,-€ und 250,-€ (Telatherapie: zwischen 40,-€ und 70,-€). Planen Sie ungefähr eine Stunde Zeit ein (Telatherapie: 30 Minuten)! Ergonomie-Beratung (im Büro, beim Sport, am Schlafplatz oder im Geschäft) wird mit 299,-€ zzgl. Fahrtkosten berechnet (Vorkasse). Rechtliche Informationen zur Preisgestaltung finden Sie hier: Preis und Abrechnung in der heilpraktischen bzw. osteopathischen Praxis

Bezahlung: Der Rechnungsbetrag ist sofort nach der Behandlung in bar oder per EC-Karte zu zahlen. Die quittierte Rechnung erhalten Sie zum Einreichen bei Kostenerstattern und zur Vorlage beim Finanzamt als PDF-Dokument per Mail.

Gegen Vorlage eines aktuellen ALG II – Bescheides würden wir Sie gerne kostenlos behandeln, wenn Sie dieses uns zur Terminvereinbarung mitteilen. Nach dem HWG §7(externer Link) ist das nicht erlaubt, daher müssen wir Sie um eine Spende bitten.
Sie können sich eine weitere Behandlung nicht leisten, dann sprechen Sie uns bitte an.

Erstattung: Viele gesetzliche Krankenversicherungen (GKV) und einige private Krankenversicherungen (PKV) wünschen zur Erstattung von Osteopathie eine private Verordnung von einem  Arzt oder Heilpraktiker. Diese reichen Sie gemeinsam mit unserer Rechnung zur Erstattung bei Ihrer Versicherung ein. Gibt es ein Erstattungsproblem Ihrer osteopathischen oder osteopathisch-telatherapeutischen Rechnung, wenden Sie sich bitte an die gutachterliche Beratungshotline (kostenpflichtig) (externer Link) des BDO e.V..(externer Link)
Hier erhalten einige Argumente zu regelmäßigen Widersprüchen: Allgemeine Argumente gegen Widersprüche der Versicherungen (externer Link) 
Erstattung bei Säuglingen: Erhalten Sie von Ihrem Arzt keine Verordnung über Osteopathie, können Sie auch mit unserem Verordnung zu Ihrer Hebamme gehen und diese um Ausfüllung bitten.

Terminausfall:
Gründe:
Man kann mal einen Termin vergessen. Man kann mal einen Termin falsch notieren. Man kann mal kurzfristig krank werden. Man kann mal kurzfristig einen beruflichen oder privaten Termin wahrnehmen müssen.
An keinem dieser Gründe sind wir als Leistungserbringer schuld! Wir können nichts an diesen Gründen ändern! Wir können nicht alle Termine auf Verdacht doppelt vergeben! Wir können auch nicht ständig Patienten anrufen und fragen, ob sie diesen ausgefallenen Termin haben möchten. Das fehlt an der Behandlungszeit anderer Patienten.
Regelung: Ausfall muss immer 48 Werktagstunden vorher per Mail oder Telefon angekündigt werden. Haben wir keine Chance den Termin neu zu vergeben, stellen wir den zu erwartenden Umsatz Ihnen in Rechnung. Zwar mag es zutreffen, dass die Beklagte zu den jeweiligen Terminen erkrankt war und deswegen absagen musste.“ Doch nach Abwägen der Interessen der Parteien kamen die Richter zum Schluss:
Die Interessen der Klägerseite, also der Therapiepraxis, überwiegen, „durch zu kurzfristige Terminausfälle keinen Verdienstausfall und keine ungedeckten Betriebskosten zu erhalten, weil sie den Termin nicht doppelt vergibt…“ (AG Burgwedel 7 C 360/16 vom 04.10.2017)
Beachten Sie die resultierenden Konsequenzen, dass der Ausfall gemäß BGB § 615 Ihnen in Rechnung gestellt wird. (Praxismanagement-einfach-Terminausfall Terminpraxen)

Verordnungen: Die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) haben seit einigen Jahren (seit 2010) die Osteopathie als Marketinginstrument entdeckt und versuchen durch die satzungsbedingte (nicht Katalogleistung) (externer Link) Bezuschußung der Osteopathie, mehr Mitglieder zu bekommen. Welche GKV`s dieses sind, finden Sie in diesem LINK (externer Link). Die BKK advita führte eine interne Untersuchung zur wirtschaftlichen Wirksamkeit (externer Link) der Osteopathie im Jahre 2014 durch. Das Ergebnis (externer Link) ist nach Aussage der verantwortlichen Person (Frau Diem-Ottawa) mit bis zu 45 % Kostenersparnis (20% nach Abzug der Behandlungskosten durch die Osteopathie), hervorragend. Direkt nach Bekanntwerden dieses Erfolges, forcierte der VOD e.V. die Publizierung bei den GKV`s. Da durch die osteopathische Behandlung nun die Diagnosen wegfallen, bleiben somit die enormen Zuschüße durch den Gesundheitsfond aus. Somit ist die Förderung der Osteopathie wirtschaftlich nicht mehr rentabel und die Bezuschußung wird reduziert. Auf die Frage an die BIG, warum einige GKV`s immer noch die Osteopathie bezuschussen, sagte man dem BDO e.V. 2016, dass Osteopathie immer noch ein gutes Marketinginstrument sei. Bei den Kassen heißte es: „Um die Qualität der Osteopathie zu gewährleisten, ist eine mögliche Verbandsmitgliedschaft nötig und eine Verordnung. Auch wenn ein Heilpraktiker oder sektoraler Heilpraktiker keien Verordnung benötigt, muss diese zum Erstatten vorliegen. Sollten Ärzte und Heilpraktiker die Alternative Osteopathie nicht in Ihrer Aufklärung erwähnen bzw. eine Verordnung verweigern, sei auf das Patientenrechtegesetz (externer Link) verwiesen:

„Bei der Aufklärung ist auch auf Behandlungsalternativen hinzuweisen, wenn mehrere Behandlungsmethoden zu wesentlich unterschiedlichen Belastungen, Risiken oder Heilungschancen führen können.“ (BGB 630 e Abs.1). Ohne Aufklärung fehlt es an einer wirksamen Einwilligung des Patienten. Damit liegt auch ein strafrechtlich relevantes Verhalten des Behandlers vor, welches eine Körperverletzung im Sinne des § 223 StGB darstellt: (1) Wer eine andere Person körperlich mißhandelt oder an der Gesundheit schädigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. (2) Der Versuch ist strafbar. Es gilt hier die Beweislastumkehr!

Risiken einer osteopathischen Behandlung: Das Werben mit Indikationen (laut OLG Düsseldorf I-20 U 236 13 v. 08.09.2015 ) nicht erlaubt ist, weil es keine wissenschaftlichen Belege für diese Indikationen in der Osteopathie existieren. Im Umkehrschluß kann man auch nicht über die Kontraindikationen aufklären, die nicht wissenschaftlich belegt sind.
Konkret: Es gibt aktuell keinen wissenschaftlichen Beleg dafür, dass die sachgerechte Manipulation der HWS eine Dissektion der A. vertebralis verursacht. Es gibt keine eingriffstypischen Risiken. Trotzdem muss hier klar im Sinne des „Patientenrechtegesetzes“ aufgeklärt werden. In diesem Fall über Behandlungsalternativen nach § 630e BGB (externer Link). Eine Aufklärung über Gefahren dieser „Manipulation“ ist nicht notwendig, da wissenschaftlich nicht belegt. Gleiches gilt für alle anderen osteopathischenTechniken.

Terminvereinbarung:

1. online über: Ab Oktober!
2. per Mail: info@osteopathie-kornwestheim.de
3. per Telefon: 07154-8027340

Eine Liste der gesetzlichen Krankenversicherungen, die einen Teil der Kosten nach der GVO erstatten, finden Sie hier:

Osteokompass (externer Link)

Osteopathie Krankenkasse

Die Universa (externer Link) zahlt Osteopathie komplett.

Die Osteopathie gilt in Deutschland seit 2009 als wissenschaftlich anerkannt:

VwG Saarland 3 K 1175/08 v. 23.06.2009  (externer Link)
Die Stellungnahme der Bundesärztekammer inklusive Gutachten und
wissenschaftlicher Belege finden Sie in der Rubrik ARTIKEL!

Weitere Informationen:

Allgemeine Argumente gegen Widersprüche der Versicherungen
Behandlungsbedingungen (AGB) 2018.1
Beschwerdetagebuch
Erstattungshilfe
Feedbackbogen
Flossing-Band Bestellung (externer Link)
GebüH (Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker)
GVO Analog GOAE (Gebührenverzeichnis für Osteopathie als Analogie zur GOÄ)
GVT (Gebührenverzeichnis zur osteopathischen Telatherapie)
Heilmittelverordnung für Osteopathie
Preis und Abrechnung in der heilpraktischen bzw. osteopathischen Praxis
Vorlage Verordnung für Osteopathie

Allgemeine Informationen zum Abrechnungsbetrug:(externer Link)

Die Osteopathie stellt in Deutschland keine GKV-Leistung dar. Insofern ist es nicht rechtens, Osteopathie bei Vorlage eines Kassenrezeptes über beispielsweise „Manuelle Therapie” zu Lasten gesetzlicher Krankenkassen abzugeben (gleiches gilt auch für PKV- und Beihilfeversicherte). Der Patient ist als Vertragspartner der Krankenversicherung unmittelbar an der falschen Abrechnung beteiligt. Bei Bekanntwerden muss er daher ebenso wie der Therapeut mit einer Anzeige wegen Betrugs zu Lasten der gesetzlichen Versicherung rechnen (Privatpatienten könnne hierdurch ihren Versicherungsschutz verlieren!). Laut Informationen des BDO (externer Link) laufen immer wieder bundesweit Anzeigen gegen Therapeuten, die dies missachten (siehe Artikel: Ärztezeitung v. 20.05.2011).(externer Link)